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Ein Trip nach Hamburg, schön wars!

Posted in Wanderlust

Da ging es ja doch recht schnell, wenn ich dann eh schon mal am Schreiben bin. Ich hab sofort losgelegt und mich dabei als erste für unseren Trip nach Hamburg entschieden. Auch wenn ich darüber nachgedachte habe, aber ich kann halt doch nicht aus meiner Haut und möchte euch chronologisch von den Highlights der letzten Monate berichten und das erste war nun einmal Hamburg. Ich war mit meiner Mama dort über Pfingsten, das heißt also im Mai und das ist schon verdammt lange her.

Hamburg hat uns beiden total gefallen. Manchmal ist das ja immer ein bisschen schwierig, immerhin sind wir aus Berlin, da kommt ein kleiner Lokalpatriotismus schon hoch. Aber Hamburg konnte uns einfach überzeugen. Mit dem vielen Wasser, den doch wirklich sehr freundlichen Menschen und den vielen schönen Ecken stellte sich die Stadt an der Elbe doch als kleine Alternative da. Sollte ich also jemals aus Berlin weg wollen, wäre Hamburg doch eine nette Möglichkeit.

Unser Trip nach Hamburg

Insgesamt waren wir 4 Tage in Hamburg. Freitags sind wir angekommen, am Montag ging es wieder zurück. Der Anlass unseres Trips war ein Konzert. Wobei, wenn ich ein Konzert sage (… äh schreibe) meine ich eigentlich DAS Konzert. Denn es war ja nicht irgendein Konzert, es waren Mumford&Sons, die dort aufgetreten sind und ich habe noch nie so oft vor musikalischem Glück geweint, wie dort. Denn sie haben all meine Lieder gesungen und es war jedes Mal so unglaublich ergreifend und schön. Die können es einfach und selbst in einer riesigen Halle und ihrer vielleicht eher melancholisch wirkenden Musik, haben die ordentlich Stimmung gemacht. Und es war soooo schön.

Da das Konzert am Freitag stattfand, hatten wir die restlichen Tage Zeit für Sightseeing und mussten unsere Kräfte nicht aufteilen. Wie Mama und ich so sind, waren wir viel zu Fuß unterwegs. Nur so sieht man wirklich was von der Stadt. Und da wir beide eigentlich die ganze Zeit nur mit dem Fotografieren beschäftigt waren, sind wir nicht so schnell vorwärts gekommen. Aber das war ok, wir hatten es ja nicht eilig.

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Der Hamburger Hafen

Eigentlich müsste das ja Häfen heißen, finde ich. Waren es doch so viele. Das kann unmöglich alles eins sein. 😀 Aber egal, wie viele oder eins, der Hafen war mein absolutes Highlights von Hamburg. Ich mag Schiffe. Und da das für mich ja nun wirklich kein Alltag ist, war ich unglaublich fasziniert. Mit mir kann man sich also wunderbar an den Hafen setzten und Schiffe gucken. Wie mit kleinen Kindern, ich habe auch mindestens genauso viel Spaß. Natürlich haben wir auch eine Hafenrundfahrt gemacht. An der Speicherstadt vorbei, zur Elbphilharmonie rüber zu den Container-Schiffen. Das war wirklich richtig interessant. Und da ich (also wir) dabei soooo viele Bilder gemacht haben, muss ich euch dazu einfach einen extra-Beitrag schreiben. Zu viele schöne Bilder von riesigen Schiffen, kann mich einfach nicht entscheiden.

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Das Rathaus von Hamburg

Das nächste Highlight war das Rathaus von Hamburg oder eher der Brunnen im Innenhof (Hygieia-Brunnen). Was für ein riesiges Teil (647 Zimmer, bitte was???) und auf dem Innenhof gab es einen hübschen Brunnen. Mama und ich hatten da wohl unser liebstes Fotomotiv gefunden. Mit allen Objektiven und aus allen möglichen Winkeln haben wir Fotos davon gemacht. Auch mit den Ergebnissen hätte ich einen ganzen Beitrag füllen können. Habe die meisten Bilder mit der Festbrennweite mit wunderschöner Tiefenschärfe. Ständig bin ich weg zum Brunnen, hin zum Brunen und habe gefühlt alle Details des Brunnen fotografiert. Perspektivenwechsel eben für schöne Ergebnisse. Um euch damit aber nicht total langweile, hier wirklich nur eine Mini-Auswahl.

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Schaut euch doch mal die Wassertropfen an! Und das Schiff! Und die Hände! Und dann Wieder das Wasser hinter der Figur. Ach, das hat so Spaß gemacht.

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Der alte Elbtunnel

Ebenfalls total beeindruckt haben mit die Elbtunnel, warum auch immer. 😀 Aber ich fand das total krass, dass die vor 100 Jahren (105 Jahre ^^) einen Tunnel unter der Elbe (und dem Hafen) gebuddelt haben und das man da mit seinem Auto Fahrstuhl fährt. Hallo, wie krass das ist. Hab davon echt vorher nichts gehört hab. Was sollte man sich auch hier in Berlin mit Auto-Fahrstühlen in Hamburg beschäftigen. Hat mich auf jeden Fall tief beeindruckt, wie ich es ja schon bei Instagram (in meinem buntesten Outfit 😀 ) ganz fasziniert feststellen musste. Das es mittlerweile einen neuen Elbtunnel gibt, finde ich ja da dann schon fast wieder langweilig. Das die das heute können, kann ich mir denken.

Der Tunnel ist 426,5 Metern lang und an sich zwei spurig, kann aber nur wochentags mit dem Auto befahren werden. Sonst dürfen die Touris fröhlich drin herum spazieren. Als wir gerade da waren, wurde der Tunnel renoviert, so war nur eine Spur des Tunnels frei. Und damit trotzdem in beide Richtungen gefahren werden konnte, durfte man morgens nur in die eine und abends in die anderen Richtung fahren. Bisschen witzig. Ihr seht, ich bin noch immer ganz fasziniert vom alten Elbtunnel.

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Die Speicherstadt (und Hafencity)

Mein viertes Highlight war jedoch auch ein bisschen mit einer Enttäuschung verbunden: die Speicherstadt. Denn ich kenne die Speicherstadt nur aus dem Fernsehen und das vor allem durch eine meiner liebsten Kinder-Serien „Die Pfefferkörner“. Ich fand die total cool und ihr Hauptquartier lag direkt in der Speicherstadt. Irgendwo mank den Kaffeesäcken mit einem großen Ausguck zur Gracht hinaus. Fand das immer ganz mutig von denen, dass die sich da so nah rangetraut haben. Gab bestimmt auch eine Folge, in der sich irgendjemand rein (oder raus) geschwungen hat. Dass die Welt aber nun mal nicht aussieht wie im Fernsehen gezeigt und meine Kindheit nun auch schon ein bisschen zurück liegt (also nicht sooo viel ^^), musste ich da schmerzvoll feststellen. Das sah einfach nicht so aus, wie ich das aus meinen Kindheitserinnerungen im Kopf hatte. Frechheit!

Schön war es natürlich trotzdem, auch wenn man den Hipster-Flair da schon krass gespürt hat. Aber auch die Hafencity hat mir ganz gut gefallen. Moderne Architektur kann schön sein (ja, Mama!) und ich fand die schönen Varianten dort echt sehenswert. Und hin zur Elbe ist auch einfach so viel Platz und öffentliche Raum (wäh, wie das klingt). Finde das schon ganz gut, was die da gemacht haben. (Und nein, gibt kein Kommentar zur komischen Elbphilarmonie …) Hier habe ich aber generell nicht so viele Bilder gemacht, Akku war leer …

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Die Stadt und der Michel

Ansonsten haben wir uns natürlich auch eine andere schöne Ecken angeguckt. Ich finde, Hamburg hat genau die richtige Menge an Sightseeing-Highlights. Man schafft alles ganz gut in ein paar Tagen und hat trotzdem auch die Chance, sich die „normalen“ Ecken der Stadt angeguckt. So waren wir in einer echt urigen Kneipe lecker Frühstücken und haben uns die verschiedenen Viertel angeschaut.

Natürich waren wir auch auf dem Michel in einer Regenpause (ja, wir hatten furchtbares kaltes und nasses Wetter und jaaa, ich habe schlechte Kleidung dafür …). Es war sehr windig und so haben wir den Rundumblick nicht wirklich lange genossen und faul, wie wir waren, sind wir auch noch mit dem Fahrstuhl hoch. Runter dann aber brav die Treppen. Finde es ja etwas komisch, ein Kirchengebäude als Veranstaltungsort zu vermieten. Aber ok, ich hab ja eh nicht so viel übrig für religiöse Häuser. Auf jeden Fall war die Aussicht wirklich sehr schön da oben. Und trotz der Frischen brise haben wir natürlich viele Fotos gemacht. Lustiger Weise fand genau in dem Moment ein Spiel im St.Pauli-Stadion statt. Lauter Jubel war zu hören. Soweit ich weiß, haben die Hamburger auch gewonnen. Aber mehr Fussball gibts hier nicht.

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Insgesamt hat uns Hamburg wirklich sehr gefallen und es gibt halt auch noch ein paar andere schöne Städte in Deutschland neben Berlin. Muss ich ja jetzt leider zugeben (ja, auch noch paar hübsche Kleinstädte, das zählt aber nicht ^^). Wenn es sich also ergibt und wir einen schönen Anlass finden, fahren wir bestimmt noch mal in die schöne Stadt an der Elbe und freuen uns dort über freundliche Busfahrer, die Elbe und natürlich die Alster.

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Liebe Grüße und bis bald,
eure Svenja

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