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Escape-Berlin: Rätselspaß unter Zeitdruck

Posted in Allgemein

Letztens habe ich ein lustiges Meme gesehen, dessen Hauptaussage war: Das Leben auf den Straßen von Berlin ist hart genug, warum lassen wir uns gerade hier so gerne in Räume einsperren um Rätsel zu lösen. Tja, die Antwort darauf ist vielleicht ganz simple: es ist ziemlich harmlos und es macht einfach Spaß.

Vor ein paar Wochen wurde ich von Escape-Berlin zu einer Runde Rätsel raten eingeladen. Mit ein paar Freunden im Gepäck habe mich also auf den Weg gemacht und das Spiel getestet. Zu viert haben wir uns in den Big Bang Raum einsperren lassen und uns dort unter Zeitdruck und teilweise nervigen Geräuschen durch komplizierte Rätsel geknobbelt, durch Schränke gewühlt und ja, ich musste locker 5 Minuten auf einer Tanzmatte stehen.

Mit dem Live Escape Spiel Big Bang greifen wir bekannte TV-Serien satirisch auf und verbinden diese geschickt mit einzigartigem Humor und spielerischen Elementen. […] Während des Spieles werdet ihr von einem Original-Synchronsprecher aus einer bekannten amerikanischen TV-Serie begleitet.

https://www.escape-berlin.de/de/live/4-big_bang/

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Das Spiel

Wir wurden also in einen Raum gesperrt, der besonders für Fans einer ganz bestimmten amerikanischen Serie viel Spaß macht. Denn mal selbst in dem berühmten Wohnzimmer zu stehen, den Flur zu den Schlafzimmern entlang zu gehen und sich auf diesen einen Platz zu setzten, auf den eigentlich nur einer sitzen darf, macht schon unglaublich Spaß. Das Ambiente hat wirklich einfach gestimmt. Mit viel Liebe zum Detail wurde dieser Raum eingerichtet. Natürlich war eine komplette Nachbildung nicht möglich, aber mit den Mitteln, die sie hatten, haben sie eindeutig das bestmögliche Ergebnis erzielt.

Los ging es erstmal mit einem sehr unangenehmen Geräusch: die Alarmanlage. So startete das Spiel also gleich und unsere erste Aufgabe war es, den Alarm auszuschalten. Haben wir zum Glück gemeistert. wäre wirklich nicht ertragbar gewesen. 😀

Dann haben wir uns nach und nach von Rätsel zu Rätsel gearbeitet, alle Schränke und Fächer durchsucht und standen doch ab und zu ratlos da. Zum Glück gab es in den Momenten Hilfestellungen vom Spielleiter. Tipps gab es über einen Monitor, wenn wir dann doch zu lange rumrätselten. Aber wir bestehen auf den Eindruck, dass wir die Grundrätsel selbst gelöst haben. Nur in den Feinheiten der Ausführungen waren wir für Hinweise empfänglich … 🙂  War natürlich sehr aufbauend, dass wir mit dem Hinweis, dass die Kindergeburtstage eigentlich immer gewinnen, die Erwachsenen nicht unbedingt, in das Spiel gestartet sind.

Nach ca. 60 Minuten ist das Spiel vorbei. Ich gebe zu, so richtig gewonnen haben wir nicht. Wir sind nur ganz knapp vor dem Ende des Countdowns fertig geworden. Die letzte Aufgabe haben die Jungs nicht zu 100% gelöst. Aber es zählte und wir haben unseren „Gewinn“ einheimsen können.

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Escape-Berlin

Aber gewonnen ist gewonnen. Insgesamt hat uns das Konzept aber wirklich überzeugt. Den auf jeden Fall der Big Bang Raum war wirklich schön gestaltet, die Rätsel schwierig, aber nicht so, dass man den Spaß darin verliert und die 60 Minuten haben wir voll ausgenutzt. Aber was mir besonders gut gefallen hat, war, dass sich das Team von Escape-Berlin nicht nur sehr viel Mühe gegeben hat, die Kulisse im Big Bang Raum so authentisch wie möglich zu gestalten, sondern selbst der „Warteraum“ lud schon zum Knobeln und Spielen ein. Mit kleinen Spielen konnten wir uns dort die kurze Wartezeit vertreiben und selbst nach unserem Sieg stürzten wir uns alle noch einmal auf die Geschicklichkeitsspiele. Das Gesamtkonzept stimmt also alle Mal!

Escape-Berlin hat natürlich noch weitere Räume und erweitert stetig sein Spiel-Angebot. Es lohnt sich also alle Mal auch wieder zu kommen. Ganz neu ist wohl ein Horror-Szenario, wäre ja nicht so ganz meine Sache. Dazu gibt es noch ein richtiges Detectivspiel im Sherlock Holmes Raum und im Schnapsladen muss wohl auch der Flaschenboden mit inspiziert werden. Ein bisschen neugierig sind wir da ja schon. Eine Übersicht über alle Spiele findet ihr hier. Übrigens könnt ihr dort auch verschiedene Schwierigkeitsstufen für die einzelnen Spiele bestimmen.

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naja, knapp daneben ist auch vorbei ... :D
naja, knapp daneben ist auch vorbei … 😀

Das Fazit

Insgesamt hat uns das Rätselspiel wirklich sehr viel Spaß gemacht. Komisch ist es nur, wenn man so eine Stunde wie wild Rätsel löst und dann ist alles plötzlich durch und nichts passiert. Die ganze Zeit ist man total aufgedreht, rennt durch den Raum und freut sich über jedes gelöste Rätsel und dann ist es schlagartig vorbei. Wir haben das gar nicht so richtig begriffen, wobei es natürlich einen Countdown gab, der uns das Ablaufen unserer Zeit sehr sehr bewusst machte. Es ist aber vielleicht auch eine doofe Angewohnheit, dass man am Ende immer eine Belohnung erwartet, aber war das Finale irgendwie ein bisschen zu wenig. Wir haben auch schon rumüberlegt, was denn eine gute Belohnung gewesen wäre. Wir sind auf Abzeichen gekommen, die sorgen auch gleich dafür, dass man wiederkommen will. Oder einfach ganz simple ein paar Süßigkeiten. Aber naja, die gab es ja auch schon versteckt im Raum. Aber irgendwas fehlte uns schon.

Ich kann euch trotzdem das Escape-Berlin nur empfehlen. Ihr findet es am S-Bahnhof Landsberger Allee in einem alten Plattenbau. Das erste Rätsel scheint wohl auch zu sein, überhaupt anzukommen. Hier muss man schon aufmerksam Schilder lesen.

Wir bedanken uns auf jeden Fall herzlich beim Team von Escape-Berlin für die Einladung und das Bereitstellen von einigen Bilder. Wir wollten euch natürlich doch vorher keine Rätsel verraten. Es hat uns wirklich viel Spaß gemacht und wir kommen gerne wieder :p …

Liebe Grüße und bis bald,
eure Svenja

2 Comments

  1. Oh! Was eine coole Idee! Ist ja das richtige Weihnachtsgeschenk für meine bekannten „Nerds“ 🙂 Haha. Wie ich sehe ab 2017 auch eine RAW Geschichte? Coole Idee!

    LG
    Martin

    23/11/2016
    |Reply
    • Svenja
      Svenja

      Hallo Martin,

      schön, das ich dich da anregen konnte. Ja, die RAW Geschichte soll wohl dann auch sehr gruselig sein!

      Liebe Grüße,
      Svenja

      24/11/2016
      |Reply

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