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2017: Neues Jahr, neues Glück?

Posted in Allgemein

Wer mich kennt, weiß, ich habe einen Hang zum Verdrängen und besitze erstaunlich viel Geduld darin, auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, wann ich mit etwas anfange bzw. neu anfangen werde. Sehr gerne ist das ein Montag, da ja eine neue Woche beginnt, oder der 1. eines Monats, weil, naja, neue Monat halt. Auf der anderen Seite habe ich einen großes Faible für Ausreden. Ich finde eigentlich immer eine. Ich bin unglaublich gut darin, Gründe zu finden, etwas nicht zu machen. Vor allem mich selbst kann ich damit richtig gut blenden.

Nachdem ich das jetzt festgestellt habe, könnte man glatt meinen, das so ein 1.Januar 2017 für mich der perfekte Tag wäre, um mit was Neuem zu beginnen. Vorsätze zu treffen und alles, was ich mir Ende 2016 für mich vorgenommen habe, auf den Anfang des neuen Jahres zu schieben. Aber das ist so gar nicht mein Ding. Ich mag keine Vorsätze. Vielleicht liegt das daran, dass sie eigentlich recht negativ wirken. Hört man doch immer von allen Seiten, dass Vorsätze nicht mal die erste Woche überstehen und einfach nicht das Zeug haben, durchgesetzt zu werden. Einfach weil sie nur getroffen wurden, weil man das eben so macht. Sehr demotivierend. Auf der anderen Seite machen das aber eben alle, bzw. scheinbar alle. Und was alle machen, mach ich nicht. Ist so eine weitere Macke von mir.

So, nun, nach wirklich laaaaaaanger Rede ohne irgendeinen Sinn, muss ich feststellen, dass das Jahr 2017 bisher für mich trotzdem scheinbar der Startpunkt für so einiges war. Auf jeden Fall Ideentechnisch und im Kopf. Es fühlt sich ein bisschen an, wie ein Wendepunkt. Was mich im übrigen gleich doppelt überfordert. Was Neues und dann gleich so viel. Ahhh …

Aber ich war eben in diesem Jahr schon richtig produktiv. Erstmal vor allem im Kopf, wobei ich auch einige Sachen festhalten konnte, bisschen was geschrieben habe. Aber gerade das Umdenken in meinem Kopf finde ich besonders interessant. Doch da weiß ich selbst, das ich den Grundstein dafür schon im letzten Jahr gelegt hatte. Aber es ist schön zu sehen, dass es funktioniert und ankommt. Ein ganz neues Denken und es ist vielleicht genau das, was den Run in 2017 mit ausgelöst hat. Und so sind in den letzten Tagen so einige Pläne entstanden, einige Wünsche kommen der Umsetzung näher und ein paar Probleme könnten gelöst werden. Das ist ziemlich cool. Und auch anstrengend. Mein Schlafbedürfnis ist gleich nochmal gestiegen … Ich bin davon ziemlich begeistert und muss einfach feststellen, 2017 hat für mich richtig gut angefangen. Hoffentlich bleibt das noch ein Weilchen so. Es wäre schön. Vor allem für mich selbst!

Der erste Tag im Jahr begann schon sehr produktiv. Teilweise in Zusammenarbeit mit anderen, teilweise alleine. Teilweise halt nur im Kopf, andere Dinge waren mit so einem Tatendrang verbunden, dass die eigentliche Umsetzung der kleinere Part ist. Ist halt alles schon vorbereitet. Das meiste betrifft natürlich nur mich persönlich. Doch andere Sachen könnten wirklich ziemlich ziemlich cool werden. Sie müssen einfach umgesetzt werden. Einfach um es wenigstens Mal versucht zu haben. Und ehrlich gesagt wäre der Versuch auch schon wieder eine persönliche Bestleistung.

Und es hört nicht auf. Immer neue Ideen bahnen sich ihren Weg durch meinen Kopf und leuchteten wie kleine Glühbirnen über mir auf. Ja, da waren wirklich ein paar Erleuchtungen mit bei. Und statt mich, wie sonst, nur an der Idee allein festzuhalten, waren auch sofort Schritte im Kopf, wie ich das alles erreichen könnte. Heute, wo das Jahr schon 10 Tage alt ist, sind es so viele Ideen, dass ich Listen schreiben musste, um sie nicht zu vergessen. Und ob das Jahr 2017 da für mich ausreicht um das alles umzusetzen, weiß ich gar nicht. So ein Tag hat ja trotzdem nur 24 Stunden, abzüglich meines übertriebenen Schlafbedürfnisses, bleibt da wirklich gar nicht so viel Zeit übrig. 😀

Aber ja, obwohl ich mir also keine Vorsätze gemacht habe und den 1. Januar als Startpunkt gesetzt habe, ist er das einfach von selbst geworden. Und so könnte schon bald ganz viel passieren. Wobei, einige Sachen habe ich auch auf Grund von Realitätsbezug wieder zurück genommen. Ziele sollten realistisch sein, damit sie nicht ständig zu Enttäuschungen führen. Aber es könnte verdammt viel passieren. Schon im Januar, oder dann eben im Februar oder später. Jetzt ist das Jahr ja noch jung, ich hab also Zeit.

So, und nu?

Haha, gute Frage. (Ähm, ich lobe mich mal wieder selbst^^) Der Text heute ist wohl eher für mich, war mir aber wichtig. Manche Sachen müssen halt formuliert und gesagt werden. Und was hier steht, im Blog so ganz öffentlich, vergesse ich vielleicht nicht so schnell. Und nach dem letzten Jahr, scheint es wohl auch angebracht zu sein, sich auf die positiven Eindrücke zu stürzen und sie festzuhalten, damit am Ende nicht alles einfach nur doof war. Außerdem habe ich so gleich Mal ein Lebenszeichen von mir gegeben und kann euch so ein, wenn auch leicht verspätetes, frohes neues Jahr wünschen. Also frohes neues Jahr … und bis bald!

Eure Svenja

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